Geschichtsdaten:

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1912
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Das neu erbaute Agneshaus dient jungen Frauen als Anlaufstelle in der
anonymen Großstadt. Diese Aufgabe bestand bis 1956. |
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1925 |
Im Frühsommer wurde das Seminar als Privatschule mit 12 Schülerinnen
eröffnet. Den anfänglichen Widerständen von Caritasverband und Erzdiözese
Freiburg setzte Schwester Maria Rosa - die Schulgründerin – eisernen Willen
entgegen. |
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1928 |
Die Schule bekam eine Prüfungsordnung, nach der die ersten
„Kindergärtnerinnen“ geprüft wurden. Außerdem gab es zwei Neuerungen:
Weiterschulungskurse für Bühler Schwestern, die ohne pädagogische Ausbildung
in Kindergärten arbeiteten und ein 1-jähriger Vorbereitungskurs für begabte
Bewerberinnen, die nur die Volksschule besucht hatten. Dieser „Vorkurs“ wurde
bis 1968 angeboten. |
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1933 |
Mathilde Teicher, jüdische Schülerin, meldete sich 1933 im Agneshaus
an. Ein Jahr später, am 31.1.1934 scheidet sie wieder aus. (Beitrag zum Gedenkbuch Karlsruher Juden) |
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1939 |
Die Schule wurde wegen des Kriegsbeginns evakuiert; konnte jedoch Ende
Oktober wieder nach Karlsruhe zurückkehren. Trotz schwieriger Bedingungen und
besonderer Auflagen durch das Naziregime wurde versucht, den Unterricht
sachlich und objektiv weiterzuführen. |
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1944 |
Ab den Sommerferien war die Schule geschlossen. Bei zwei Luftangriffen
kam das Agneshaus relativ unbeschadet davon. |
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1945 |
Das Kindergärtnerinnenseminar konnte den Schulbetrieb wieder aufnehmen. |
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1950 |
Nach mühsamer Aufbauarbeit nach dem Krieg konnte in diesem Jahr das
25-jährige Jubiläum der Schule gefeiert werden. |
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1957 |
Die Schule erhielt die staatliche Anerkennung als Ergänzungsschule.
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse stellten immer wieder neue Anforderungen
an Lerninhalte. Mit Gastdozenten versuchte man diesen gerecht zu werden. |
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1964 |
Schwester Seraphika übernahm die Leitung der Schule
und während ihrer Amtszeit musste sie sich mit vielem Neuen
auseinandersetzen. Die Schule wurde zur Berufsfachschule und später zur
Fachschule für Sozialpädagogik, die nun „Erzieherinnen“ ausbildete. 1971
wurde das Anerkennungsjahr verbindlich eingeführt. Das Kollegium der
Schwestern wurde durch weltliche Kräfte ergänzt. |
Video: |
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1983 |
Schwester Klara Maria wurde Schulleiterin und war bis 1997 im
Agenshaus. „Im Mittelpunkt steht der Mensch“ war einer ihrer Leitsätze als
Schulleiterin. Von diesen reichhaltigen Erfahrungen aus den 14 Jahren in Karlsruhe
profitiere sie noch heute, sagt sie. |
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1997 |
Die Trägerschaft der Schule ging auf die Erzdiözese Freiburg über und
Herr Fehr wurde neuer Schulleiter im Agneshaus. |
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2000 |
75 Jahre Agneshaus |
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2004 |
Im Agneshaus stehen notwendige größere Sanierungs- und Umbauarbeiten
an. Architekt Herr Frantz und Schulleiter Herr Fehr begutachten das
Bürogebäude in der Gartenstr. 82-84, welches als Ausweichquartier während des
Umbaus für ein Jahr bezogen wird. |
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2005 |
Die Umbaumaßnahmen im Agneshaus gehen voran. Das völlig entkernte
Gebäude nimmt allmählich wieder Struktur an. |
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2005 |
Im Sommer 2005 findet der Rückumzug ins umgebaute Agneshaus und bereits
eine erste Abschlussfeier statt. |
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2006 |
Am 10. März 2006 feiert das Agneshaus die Einweihung nach dem Umbau mit
anschließendem Tag der offenen Tür. Neben zahlreichen Gästen gratuliert
Oberbürgermeister Heinz Fenrich und überreicht Schulleiter Herrn Fehr ein
Geschenk der Stadt Karlsruhe. |
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2010 |
Im Februar 2010 wird Herr Torkler neuer Schulleiter im Agneshaus. |
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